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Hagen Böhnisch Die Botschaft vom Untersberg, zur Botschaft die Botschaft vom Licht im Menschen (entnommen dem Berchtesgadener Heimatkalender 2009 - mit freundlicher Genehmigung von Rosemarie Will)
Im Heimatkalender 2007 erschien unter dem Titel “Die Quelle am Berg des Lichtes“ mein Bericht über die sogenannte „Irlmaier-Madonna“ in der Almbachklamm. Eine Botschaft an meinen väterlichen Freund, Eugen Köberle, Zahnarzt in Berchtesgaden, der 1979 verstarb, war mit der Anlass der Quellenfindung und der ereignisreichen Aufstellung dieser Madonna. Ohne anfangs zu wissen, was auf mich zukommt, ohne zu wissen, wer mich führt, habe ich mich mit Eugen Köberle auf die Lösung einer schwierigen Aufgabe eingelassen. Das Licht des Untersberges hat mich von Anfang an begleitet, und noch völlig unwissend folgte ich diesem Licht, noch bevor ich mich entschlossen hatte, meinen Wohnsitz wieder nach Berchtesgaden zu verlegen. Im Winter 1978 hörte ich eine innere Stimme, die mich veranlasste von Kiefersfelden aus auf den Wildseeloder bei Fieberbrunn zu gehen. Mit Schiern. Ich folgte dieser Stimme, vertraute auf sie, ohne zu wissen warum. Am Gipfel des Berges war die Kapelle, verschlossen, und ich stand ratlos im Schnee zwischen verschneiten Bäumen. Bis ich Licht sah, ein strahlendes, helles Licht, das eine Felswand anstrahlte – weit weg. Ich war fasziniert, getroffen von diesem Licht. Lange war ich an diesem Abend, in dieser Nacht, im Banne des Lichts und erst etliche Zeit später erfuhr ich durch meinen Bekannten, Eugen Köberle, dass das Licht vom Untersberg kam. 110 Kilometer Luftlinie entfernt. Auf mein Erstaunen hin meinte er: „ Kapierst du das immer noch nicht?“ Damals nicht, heute weiß ich, es war das Licht vom Untersberg, das mich nach Berchtesgaden, nach schwerer Krankheit in ein völlig neues, verändertes Leben geführt hat. Viele Menschen haben Anteil genommen an meinem Bericht über die Aufstellung der Madonna, und für viele Menschen sind sie und die Quelle ein fester Anziehungspunkt in der Almbachklamm geworden. Für manche sogar ein heiliger Ort. Nach wie vor ist ungeklärt, wer die linkssegnende Madonna erschaffen hat. Sie kommt aus dem Würzburger Raum, es gibt Aussagen, dass sie um 1950 angefertigt wurde. Der Freilassinger Seher Alois Irlmaier hat sie quasi als Lohn für sein geleistete Hilfe geschenkt bekommen und nach Freilassing gebracht. Nach dessen Tod erhielt sie Eugen Köberle von einer Tochter Irlmaiers. Lange stand sie vor dem Arbeitszimmer Köberles zwischen zwei Fichten, bis sie auf abenteuerliche Weise, ihren Platz an der Quelle einnahm. Dieser Platz ist Teil eines Dreiecks, Teil einer Trinität: Maria Plain – Großgmain – Maria Kunterweg. Die Madonna steht in der Mitte. Der Schlusssatz meiner Geschichte von 2007 lautete: In diesen Bericht ist noch eine Botschaft vom Berg des Lichtes, die ich ein anderes Mal erzählen werde. Diese Botschaft hat Eugen Köberle empfangen, am 19. August 1975, morgens um 5 Uhr. Eine Nacht lang irrte er orientierungslos von Ettenberg Richtung Almbachklamm. Am Ende der Klamm, unter dem Berchtesgadener Hochthron, fand er ganz versteckt die Auergrabenhütte. Nach seinen Worten konnte er hier „durch eine Lenkung, durch eine göttliche Führung, diese Botschaft aufnehmen“. Sein Wunsch war es, die Botschaft in Druck zu geben, so dass sie möglichst viele Menschen in Händen halten können. Und dies ist seine Antwort auf die Frage, warum der Untersberg Untersberg heißt. „der große, geheimnisvolle Berg des Lichts. Die, die die Botschaft hören wollen, denen soll das innere Ohr und das Herz geöffnet werden, dass sie sie aufnehmen können, gleich einem Schatz des Lichts, der Wahrheit und der Weisheit, so dass wir vor allen Problemen der Welt bestehen. Diese Botschaft ist eine Freudenbotschaft, eine Frohbotschaft, wie ich sie mir großartiger, überwältigender nicht vorstellen kann. Es ist die Wahrheit, nur die Wahrheit, so wie Jesus es sagte.“ zur Botschaft
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