Die Sonnenphänomene rund um den Untersberg:
Das Sonnenauge vom Untersberg: Steinerner Kaser
Das Sonnenauge vom Lattengebirge: Teufelsloch
Das Sonnenauge von Sankt Zeno
Das Sonnenauge vom Staufen: Staufenloch

Sie sind die Grundlage für die Sonnenkulte am Berg.


Bayerisch Gmain  

Agnesloch KleinSicherlich eines meiner Lieblings-themen:



die Sonnenaugen - die magischen Felsenlöcher der Alpen, durch die die Sonne zu bestimmten Zeiten scheint. Sie sind für mich sogar eine Möglichkeit, auf ein eindrucksvolles aber vergessenes alpines Naturschauspiel hinzuweisen, dass den Menschen der Frühzeit ihren Kalender und damit ihre Säh- und Erntezeiten bestimmte.

Der Höhepunkt des europäischen Sonnenkultes wird in der Bronzezeit bzw. der Megalithkultur angenommen. (...) Die strahlende Sonnengöttin, die damals verehrt worden ist, war wohl ein Teil der universellen “Großen Mutter”, gut zu Mensch, Tier und Pflanze, trotzdem kraftvoll und mächtig herrschend. In den kultischen Ritualen müssen der göttlichen Sonne auf den höchsten Bergspitzen die Verehrungen dargebraucht worden sein, dort, wo man dem Firmament am nächsten war. (...)
Beim Aufspüren von Plätzen sowie beim Errichten von Kultbauten, die der Sonnenverehrung dienten, spielte natürlich die Orinetierung nach der Sonne eine wesentliche Rolle. Sie wurde als Natruerscheinung angebetet (...) und stand immer in engem Zusammenhang mit dem Feuer. Denn der Glaube an das Sonnenhafte läßt sich mit jenem an die vielen Eigenschaften des Feuers als schützend, verzehren, reinigend verbinden. (...)
Die Feste, in  deren Mittelpunkt das Feuer stand, fanden auf den Bergeshöhen statt.


Quelle: Unser Keltisches Erbe, Inge Resch-Rauter, Books On Demand Norderstedt,, S. 436 f.

Bad Reichenhall Google
 

Diese "naturreinen" Phänomene bieten eine große Chance, uns in den Jahreskreis wieder einzubinden - ihn bioregional nach dem jeweiligen Sonnendurchgang zu feiern. Ein Traum von mir - aber keine Utopie!
Der Einklang mit der Natur wird zunehmend zu einem wichtigen Faktor im Tourismus. Diese Chance gilt es zu nutzen!

Diese "naturreinen" Phänomene bieten eine große Chance, uns in den Jahreskreis wieder einzubinden - ihn bioregional nach dem jeweiligen Sonnendurchgang zu feiern. Ein Traum von mir - aber keine Utopie!
Der Einklang mit der Natur wird zunehmend zu einem wichtigen Faktor im Tourismus. Diese Chance gilt es zu nutzen!

.Teufelsloch
Der Höhepunkt des europäischen Sonnenkultes wird in der Bronzezeit bzw. der Megalithkultur angenommen.
(...) Die strahlende Sonnengöttin, die damals verehrt worden ist, war wohl ein Teil der universellen “Großen Mutter”, gut zu Mensch, Tier und Pflanze, trotzdem kraftvoll und mächtig herrschend. In den kultischen Ritualen müssen der göttlichen Sonne auf den höchsten Bergspitzen die Verehrungen dargebracht worden sein, dort, wo man dem Firmament am nächsten war. (...)
Beim Aufspüren von Plätzen sowie beim Errichten von Kultbauten, die der Sonnenverehrung dienten, spielte natürlich die Orientierung nach der Sonne eine wesentliche Rolle. Sie wurde als Naturerscheinung angebetet (...) und stand immer in engem Zusammenhang mit dem Feuer. Denn der Glaube an das Sonnenhafte läßt sich mit jenem an die vielen Eigenschaften des Feuers als schützend, verzehren, reinigend verbinden. (...)
Die Feste, in  deren Mittelpunkt das Feuer stand, fanden auf den Bergeshöhen statt.

Quelle: Unser Keltisches Erbe, Inge Resch-Rauter, Books On Demand Norderstedt,, S. 436 f.

Video zum Sonnenauge von St. Zeno und vom Teufelsloch (Sonnenauge vom Lattengebirge):

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Sonne

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